Hautärzte warnen vor Sonnenbrand

Die Temperaturen steigen und die Straßencafés füllen sich. Doch Hautärzte warnen vor Sonnenbrand: gerade im Frühling reagiere die sonnenentwöhnte Haut noch sehr empfindlich auf die UV-Strahlung.

UV-Belastung im Frühling besonders hoch

Jetzt im April steigt die UV-Strahlung signifikant an. Grund dafür ist, dass die schützende Ozonkonzentration in der Atmosphäre im Frühling geringer ist als im Sommer. Zudem hat sich die UV-Durchlässigkeit des Atmosphärenschutzes der Erde in den letzten 30 Jahren stark verändert. Wer sich jetzt längere Zeit in der Sonne aufhält, sollte daher an einen ausreichenden Sonnenschutz denken. Das gilt besonders für empfindliche Hauttypen.

Nur geschützt in die Frühlingssonne

Weil die Sonne im Frühling noch nicht so warm ist, wird das Risiko eines Sonnenbrandes häufig unterschätzt, warnt auch die Deutsche Krebshilfe. Denn Sonnenbrände steigern das Hautkrebsrisiko und führen zu einer schnelleren Hautalterung.

Folgen Sie dem Sonnen-ABC

Deshalb empfehlen Dermatologen das Sonnen-ABC: Ausweichen, Bekleiden, Cremen:

  • Meiden Sie die Mittagssonne zwischen elf und fünfzehn Uhr, weil dann die Sonneneinstrahlung am stärksten ist.
  • Halten Sie sich im Schatten auf und tragen Sie schützende Kleidung, zu der auch eine Kopfbedeckung gehört. Die Sonnenbrille mit UV-Schutz nicht vergessen.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Hautpartien mit einem Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 20 ein.
  • Die sogenannten Sonnen-Terrassen – dazu zählen unbehaarte Kopfhaut, Nase, Augenpartie, Schultern, Dekolleté und Fußrücken – bieten die größte Angriffsfläche für die Sonnenstrahlen und sollten besonders sorgfältig eingecremt werden.
  • Bei allen Aktivitäten im Freien ist es wichtig, öfter nach zu cremen, weil der Schutzfilm zum Beispiel durch Schwitzen verloren gehen kann.

Jeder Sonnenbrand strapaziert die Haut

Im Frühling ist die Gefahr von Sonnenbrand besonders hoch.

Eine kühlende Hautpflege nach dem Sonnenbad hilft der Haut, sich wieder zu regenerieren. Fotos: Klaus Thumser/fotolia-JMP de Nieuwburgh

Auch wenn es nur zu einer oberflächlichen Rötung kommt, strapaziert jeder Sonnenbrand die Haut und schadet der Funktion der Hautzellen. Bis zu einem gewissen Grad kann der Körper diese Schäden noch selber reparieren, doch häufigere Sonnenbrände können zu einer bösartigen Wucherung der geschädigten Hautzellen und damit zu Hautkrebs führen. Sich auf der Sonnenbank auf die Sonne vorzubereiten, ist übrigens auch nicht ratsam. Laut Krebshilfe ist die Strahlung ähnlich hoch wie die der Sonne am Äquator. Sie schade der Haut und erhöhe das Krebsrisiko.

Übrigens: Die Lippen werden beim Sonnenschutz häufig vernachlässigt, dabei reagieren sie besonders empfindlich auf Sonnenbrand. Mit einem Lichtschutzfaktor 25 schützt der preval Lippenbalsam wirkungsvoll vor UVA- und UVB-Strahlen.

So schnell wie möglich raus aus der Sonne

Bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes, heißt es: raus aus der Sonne und kühlen – zum Beispiel mit feuchten Tüchern. Doch Vorsicht: Ist der Körper durch die Sonne sehr erhitzt, sollte man lieber mit laufwarmem Wasser beginnen. Nach der Erstversorgung hilft eine rückfettende und kühlende Hautpflege wie preval Lipolotion der Haut, sich wieder zu beruhigen und zu regenerieren. Aufgrund oxidationsbeständiger Lipide ist die Lotion besonders für die Hautpflege nach UV-Einwirkung geeignet.

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