Schöne Haare brauchen eine gesunde Kopfhaut

Trockenes Haar und – damit einhergehend – eine trockene Kopfhaut entstehen häufig aus einem Mangel an Lipiden. Diese festen Fettstoffe verbinden die einzelnen Haarfibrillen wie ein Mörtel. Durch Umwelteinflüsse, UV-Belastungen, Shampoonieren mit stark entfettenden Shampoos, zu heißes Fönen, aber auch nach dem Klimakterium kann es zu einem Verlust an Lipiden kommen. Die Kopfhaut neigt dann verstärkt zu Austrocknung und Juckreiz, während die Haare glanzloser und matter werden und sich immer schwerer frisieren lassen.

Oft hilft schon ein Wechsel des Shampoos

Auch gesunde schöne Haare sind nach der Wäsche wesentlich empfindlicher als davor.

Oft hilft schon ein Wechsel des Shampoos, wenn das Haar trocken und strohig ist. Fotos: fotolia-britta60/123rf-lithian

Während das zu Trockenheit neigende Haar von der Wurzel nicht ausreichend mit Fett versorgt wird, ist das Problem bei strapazierten Haaren eher hausgemacht. Häufiges Färben, Dauerwellen oder zu große Hitze durch Föhn, Lockenstab oder Glätteisen können die Haarstruktur angreifen. Wenn dann das Shampoo nicht nur das von den Talgdrüsen produzierte Fett entfernt, sondern auch die Lipide aus der Faserschicht des Haarschaftes herauswäscht, hat das Haar kaum eine Chance sich selbst wieder zu regenerieren. Oft hilft schon ein Wechsel des Shampoos. So beseitigen Haarwaschmittel, wie das rückfettende Pflege-Shampoo preval Lipojoba, nur oberflächliche Verunreinigung und unangenehme Gerüche, die durch mikrobiell abgebautes Haarfett entstehen. Gleichzeitig lagern sich flüssige Wachsester, die auch im natürlichen Hautfett enthalten sind, an Haar und Kopfhaut an, so dass der Lipidschutz erhalten bleibt. Mit jeder Wäsche verleiht zudem hochwertiges Jojoba-Öl dem Haar seidigen Glanz und sorgt ganz nebenbei für eine angenehme Kämmbarkeit.

Auch gesunde schöne Haare sind nach dem Waschen empfindlich

Auch gesunde schöne Haare sind nach der Wäsche wesentlich empfindlicher als davor, deshalb sollten Sie

  • es mit dem Handtuch nur behutsam ausdrücken und keinesfalls rubbeln.
  • das Haar anschließend vorsichtig durchkämmen – am besten mit einem grobzinkigen Kamm.
  • Wenn Sie keine Zeit zum schonenden Lufttrocknen haben, stellen Sie den Föhn auf maximal mittlere Wärme- und die niedrigste Gebläsestufe ein.
  • Halten Sie mit dem Föhn einem Abstand von 15 bis 20 Zentimetern, damit die heiße Luft das Haar nicht noch zusätzlich austrocknen und schädigen kann.

Haarkur von innen und außen

Ein wichtiger Faktor für gesunde, schöne Haare ist die Ernährung. Denn frische, vitaminreiche Nahrungsmittel sorgen für eine gesunde Kopfhaut und damit auch für gesundes Haar. Fehlen dem Körper bestimmte Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente, kann sich das auch auf das Haar auswirken. Mit einer ausgewogenen Ernährung – Obst, Gemüse, Fisch, Nüsse, Vollkorn- und Milchprodukte – lässt sich dazu beitragen, dass es nicht spröde, glanzlos oder splissig wird. Besonders wichtig sind die Vitamine C, A und E sowie die Vitamine der B-Gruppe. Darüber hinaus wirken sich Biotin, Zink und Eisen positiv auf das Wachstum der Haare aus. Gesunde Nahrungsmittel lassen sich aber auch äußerlich anwenden. So kräftigt eine Packung aus Honig, Eigelb und Olivenöl trockene Spitzen und eine Spülung aus einem Teil Zitronensaft und zwei Teilen Wasser bringt blondes Haar wieder zum Glänzen. Und was für Blonde die Zitrone ist, ist für Dunkelhaarige der schwarze Tee: Er sorgt für Reflexe und bringt den Glanz zurück.

 

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